Bad Wildungens Musikschulleiterin schlägt Kellerwaldverein"Musikmobil" für Region vor

Kellerwaldmobil

Sie erörterten gemeinsam mit Musikschulleiterin Heidi Lorenz (am Klavier) die Idee eines Projektes"Musikmobil", mit dem musikalische Früherziehung und Musikunterricht in die Dörfer gebracht werden kann (von links): der Vorsitzende des Kellerwaldvereins, Dr. Reinhard Kubat, Kulturbeauftragter Bernhard Weller, Bürgermeister Volker Zimmermann und Kellerwald-Ceschäftsführerin Lisa Küpper. (Foto: szl)

Bad Wildungen (szl). Die Musikschulen können eine wichtige Zielgruppe mit ihrer Arbeit oft nicht erreichen: die Eltern und Kinder in den Dörfern der Region.

Bernhard Weller, der selbst im Vorstand der Entwicklungsgruppe sitzt, brachte dieses spezielle Problem seinen Kollegen näher bei einem Besuch in der Wildunger Musikschule. Weller ist zugleich Vorsitzender der Kreismusikschule Waldeck-Frankenberg.

Den Ausweg aus dem Dilemma könnte ein Bus,"ein Musikmobil", bieten, der mit einem Angebot an musikalischer Früherziehung in die Ortsteile fährt. Das schlug Heidi Lorenz vor, Chefin der Wildunger Musikschule. Der Kellerwald-vereinsvorstand griff diese Idee gerne auf.

Studie in Auftrag

Vereinsvorsitzender Dr. Reinhard Kubat will auch auf diese Weise die Kulturarbeit mit Mitteln der Regionalentwicklung fördern und das Angebot so weiter entwickeln:"Wir suchen immer nach innovativen und pfiffigen Ideen, die wir unterstützen können und die den ländlichen Raum lebenswerter und attraktiver machen."

Die Geschäftsführerin des Vereins, Lisa Küpper, will mit einer Machbarkeitsuntersuchung zunächst klären, wo es Bedarf für den Einsatz einer mobilen musikalischen Früherziehung und eines Musikunterrichtes vor Ort gibt und wie das Projekt finanziert werden kann.

Auch Bürgermeister Volker Zimmermann sprach sich für die Prüfung des Projektes aus,"weil ein solches Angebot in den Dörfern notwendig ist", und regte eine Zusammenarbeit mit Mehr-Generationen- und Jugendhaus an.

Die Musikschule Bad Wildungen gehe jetzt schon vereinzelt in die Dörfer, meinte Weller:"Ein Musikmobil wäre natürlich eine wesentliche Bereicherung des Angebotes."
Heidi Lorenz erhielt den Auftrag, ein Konzept für das Projekt"Musikmobil" zu erarbeiten und möglichst bald dem Vorstand des Kellerwaldvereins vorzulegen.

Musik ist Menschenrecht

Sie führte die Gäste dann durch das Musikschulhaus in der Poststraße und erläuterte das vielfältige Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Für die Kleinsten ab eineinhalb Jahren gibt es den"Musikgarten", ab vier Jahren bis zur Einschulung die musikalische Früherziehung und danach Unterricht in Schulen, als Einzel- wie als Gruppenunterricht.

Heidi Lorenz zitierte zur Bedeutung solcher Angebote den Dirigenten Sir Simon Rattie: "Musik ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit, im Grunde sogar ein Menschenrecht."

Quelle: HNA vom 3. März 2009


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